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Eine Metrac Flotte im Britischen Königreich

Ray Britland Contracting setzt seit Jahrzehnten auf REFORM.

Matthew Tilt vom FarmContractor Magazin sprach mit einem unserer Kunden in Großbritannien, der vermutlich die größte Metrac Sammlung dort besitzt. Ray Britland Contracting setzt seit Jahrzehnten auf REFORM. Alle Details und was die Mitarbeiter dazu sagen, finden sich hier im übersetzten Artikel und auch beim englischen Original.

Hangmäher halten diversifiziertes Lohnunternehmen am Laufen

Mit landwirtschaftlichen Dienstleistungen im Raum Cheshire sowie Landschaftsbau- und Vegetationsmanagementprojekten im ganzen Land setzt Ray Britland Contracting auf den in Österreich hergestellten REFORM Metrac.

Ray Britland Contracting wurde gegründet, um den Familienbetrieb im nahegelegenen Great Warford bei Cheshire zu diversifizieren. In den 35 Jahren seit der Gründung hat sich das Unternehmen von allgemeinen landwirtschaftlichen Arbeiten und Lohnbewirtschaftung hin zu einem landesweiten Dienstleister für Kommunen, Infrastrukturprojekte und den privaten Sektor entwickelt.

Der Schwerpunkt liegt heute vor allem im Landschaftsbau und Vegetationsmanagement. Dafür betreibt das Unternehmen eine Flotte von 24 REFORM Metrac Gerätertägern, die von Simon Richard Ltd importiert und von Stuart Taylor International verkauft sowie gewartet werden. Laut John Wilkinson, Senior Hire Controller und Betriebsleiter, handelt es sich dabei um die größte privat geführte Flotte dieser österreichischen Marke im Vereinigten Königreich.

„Ray kaufte 1998 seinen ersten REFORM, und es war sofort klar, dass er Bedingungen bewältigen konnte, an denen ein herkömmlicher Traktor scheitern würde“, sagt er.

2002 kam eine zweite Maschine hinzu. Mit dem stark wachsenden Arbeitsumfang stiegen auch die Investitionen in REFORM-Technik. In den vergangenen acht Jahren wurde mindestens eine neue Maschine pro Jahr angeschafft, während ältere Modelle regelmäßig ersetzt wurden. Heute umfasst die Flotte Modelle vom H4 über die H6- und H7-Serie bis hin zu H60, H70 und H75, darunter neue Pro-Modelle, sowie als Spitzenmodell einen H95.

„Den H4 setzen wir inzwischen für leichtere Arbeiten ein, aber auf dem Hof ist er für uns wertvoller als im Tausch gegen eine neue Maschine“, erklärt Projektmanager Dan Pollard. „Er ist die leichteste Maschine in der Flotte, sodass wir ihn mit einem normalen Anhänger hinter einem Pickup transportieren können. Am Hang klebt er förmlich am Boden. Für alle Aufgaben ist er noch geeignet, aber ihm fehlt etwas Leistung im Vergleich zu den neueren Modellen.“

Die Maschinen werden vielseitig eingesetzt. Das Vegetationsmanagement spielt eine zentrale Rolle, mit einer Flotte front- und heckmontierter Schlegelmulcher von Müthing, Geräten von Kuhn Farm Machinery sowie leichten McConnel PA4330-Ausleger-Mähern. Hinzu kommen Aussaat- und Pflanzenschutzarbeiten. Das Unternehmen war an mehreren Straßenbauprojekten beteiligt, unter anderem bei der Begrünung der Böschungen an der M6 Toll sowie entlang eines modernisierten Abschnitts der A1.

Um Umweltauflagen zu erfüllen, werden alle REFORM Metrac mit Bio-Öl betrieben. So bleibt ein möglicher Schaden bei Leckagen auf ein Minimum begrenzt.

Ständige Weiterentwicklung

Nach fast drei Jahrzehnten mit Metrac-Maschinen hat das Team deren Entwicklung hautnah miterlebt. Dan betont, dass die neuen Pro-Modelle in ihrer Ausstattung näher an klassische Ackerschlepper heranrücken.

„REFORM verbessert kontinuierlich den Komfort – ein großer Vorteil, da unsere Fahrer lange Arbeitstage auf den Maschinen verbringen. Zudem gibt es praktische Funktionen wie das zusätzliche Display, das die Überwachung von Maschinenparametern erleichtert, sowie die Möglichkeit, die Hydraulikanschlüsse individuell zu konfigurieren.“

Hervorgehoben werden auch die größere Kühlleistung neuer Modelle und der Umkehrlüfter. Aufgrund der staub- und schmutzintensiven Arbeiten kam es früher gelegentlich zu Überhitzung. Das neue Kühlsystem ist leicht zugänglich und kann bei Bedarf intensiv gereinigt werden. Die Umkehrfunktion verlängert die Wartungsintervalle.

Beide, Dan und John, zeigen sich zudem beeindruckt von den Konfigurationsmöglichkeiten. „Es gibt eine große Auswahl an Reifen, darunter Zwillingsbereifung für besonders steile Hänge oder schwierige Bedingungen“, sagt John. „Da wir viel quer am Hang arbeiten, gibt es auch einen neigbaren Sitz, der den Fahrer aufrecht hält, während die Maschine waagerecht am Hang steht.“

Manche Fahrer schätzen diese Funktion, andere bewegen sich lieber mit der Maschine. Dan sieht darin eine Frage der persönlichen Vorliebe, meint jedoch, dass das Mitgehen mit der Hangneigung ein besseres Gefühl für die Maschine vermittelt und zur Sicherheit beiträgt.

„Die Maschinen sind für 35 Grad Hangneigung ausgelegt und sind dazu mehr als fähig“, so Dan. „Wenn nötig, sind wir auch etwas darüber hinausgegangen – mit Niederdruckreifen und indem wir den Motor hangseitig oben positionieren, um die Gewichtsverteilung zu optimieren.“

Im Laufe der Jahre wurden auch andere Hangtraktoren getestet. Laut John konnten weder Verarbeitungsqualität noch Kabinenkomfort mit REFORM mithalten – ein entscheidender Punkt, da einige Metracs auch in der firmeneigenen Mietflotte laufen.

„Man will eine zuverlässige Maschine vermieten. Wenn ein Kunde mit einer Mietmaschine liegen bleibt und auf Ersatz warten muss, verliert er Geld – und wir ebenfalls.“

Landesweite Einsätze

Herausforderungen gibt es bei der Händlerabdeckung im Vereinigten Königreich, da Projekte vom schottischen Grenzgebiet bis zur walisischen Küste und in den Südosten bis nach Kent führen. Zwar seien die Händler hervorragend, und Stuart Taylor schicke im Bedarfsfall Mechaniker, doch darauf wolle man sich nicht verlassen müssen.

Aufgrund der Flottengröße arbeitet das Unternehmen inzwischen eng mit dem Hersteller zusammen und nimmt an Schulungen im Werk teil. So können Wartung und Reparaturen zunehmend im eigenen Betrieb durchgeführt werden.

„Die digitale Anzeige mit exakten Fehlercodes ist ein großer Fortschritt“, sagt Dan. „Egal, ob wir selbst reparieren oder ein Mechaniker kommt – er weiß bereits vor Ort, was das Problem ist und bringt idealerweise die passenden Werkzeuge mit.“

Früher habe man oft stundenlang auf Diagnose und Ersatzteile warten müssen.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Stuart Taylor International, Simon Richard Ltd und REFORM fließt das Feedback von Ray Britland Contracting direkt in Weiterentwicklungen ein.

„Es wäre schön, wieder eine wirklich leichte Maschine wie den H4 auf dem Markt zu sehen“, meint Dan. „Die anderen Modelle bieten zwar die gleiche Hangtauglichkeit, sind aber logistisch aufwendiger zwischen den Baustellen zu transportieren.“

John ergänzt, dass eine serienmäßige GPS-Vorbereitung sinnvoll wäre, da viele Fahrer dies aus der Landwirtschaft gewohnt sind. „Vielleicht sogar ein Doppelsystem, das beide Achsen überwacht und die Allradlenkung automatisch anpasst, um seitliches Abdriften zu minimieren.“

REFORM bleibt Kern der Flotte

Der Bereich Vegetationsmanagement erfordert eine umfassende Ausrüstung, wobei McConnel RoboCut-Maschinen in Bereichen eingesetzt werden, in denen die Reform nicht arbeiten kann, und in extremen Fällen eine alte Mulag RM70-Raupenmaschine. „Damit lassen sich auch Steigungen bewältigen, die selbst die RoboCut nicht erreichen kann“, sagt John. „Sie hat Aluminiumketten und einen Glasfaserkörper; sie ist unglaublich leicht und gut ausbalanciert.“

Dennoch werden die REFORM-Maschinen auch künftig den Hauptteil der Böschungsarbeiten übernehmen. „Wir sehen ständig Verbesserungen bei diesen Maschinen. Wenn REFORM weiterhin Verarbeitungsqualität und Fahreigenschaften optimiert, gibt es für uns keinen Grund, uns anderweitig umzusehen“, resümiert Dan.