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Leichtes Motech Fahrwerk

Beim REFORM Motech sind je nach Anwendung und Produktlinie unterschiedliche Antriebskonzepte verfügbar. Des weiteren können die einzelnen Linien auch an der Anbaugeräteschnittstelle unterschieden werden.

CM-Linie

In der kompakten CM-Linie werden serienmäßig Schaltgetriebe verbaut. Je nach Modell gibt es ein 2- oder 3-Gang Wendegetriebe. Die Schaltung erfolgt über eine leichtgängige Klauenschaltung.

Abhängig vom jeweiligen Modell erfolgt der Radantrieb über eine starre, durchgehende Achse, einer Achse mit sperrbarem Differentialgetriebe oder einem sperrbaren Differentialgetriebe mit Lenkbremse. Der gesamte Antrieb der CM-Linie überzeugt durch seine kompakte leichte Bauweise. So ist das Einstiegsmodell mit 61 kg ein wahres Leichtgewicht. Das Anbaugerät wird, sei es Mähantrieb, Kehrmaschine, Schneefräse oder Bodenfräse, über das Getriebe mechanisch angetrieben.

Je nach Modell wird eine Konus-Trockenkupplung oder eine Ölbad-Mehrscheibenkupplung mit PowerSafe® Funktion verbaut. Vor allem die hydraulische Ölbadkupplung PowerSafe® ermöglicht ein sicheres Manövrieren des Einachsers. Sie schützt den Bediener, sobald der Totmanngriff losgelassen wird; der Motor läuft weiter, Arbeitswerkzeug und Fahrantrieb werden gestoppt und eingebremst.

M-Linie

Das in der M-Linie verbaute Schaltgetriebe wurde für extreme Steilhanglagen entwickelt und überzeugt durch Robustheit und Langlebigkeit. Die Schaltung erfolgt über eine leichtgängige Klauenschaltung.

Bei allen Modellen ist ein 3-Gang Wendegetriebe verbaut. Je nach Modell erfolgt der Radantrieb über eine starre, durchgehende Achse, einer Achse mit sperrbarem Differentialgetriebe oder einer Achse mit Lenkbremskupplungen. Der gesamte Antrieb wurde speziell auf extreme Hanglagen ausgerichtet.

So spielte bei der Entwicklung neben einem geringen Eigengewicht auch die optimale Gewichtsverteilung und somit die Position der Achse eine wichtige Rolle. Das Anbaugerät wird, sei es Mähantrieb, Kehrmaschine oder Sichelmulcher, über das Getriebe mechanisch angetrieben. Bei allen Modellen wird eine Konus-Trockenkupplung verbaut.

RM-Linie

In der RM-Linie werden serienmäßig hydrostatische Fahrantriebe verbaut. Mit dieser Technik kann stufenlos, ohne Kuppeln und Schalten vor- und rückwärts gefahren werden. Diese Linie ist somit die komfortabelste unter den Motech.

Bei diesem System wird über eine Hydraulikpumpe der Ölfluss über Lenkventile zu den direkt an den Rädern sitzenden Radmotoren geschickt. Dabei gewährleisten die robusten Hydromotoren stets die optimale Übertragung der Antriebsleistung auf die Räder, da immer beide Räder angetrieben werden und somit in jeder Situation maximale Traktion und Sicherheit gegeben ist.

Die Antriebsleistung für die Anbaugeräte wird mechanisch vom Motor zum Geräteanschluss weitergeleitet. Dadurch wird ein enormer Wirkungsgrad an der Zapfwelle erreicht. Durch den hydrostatischen Antrieb können sämtliche Anbaugeräte, unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit, stets mit der optimalen Arbeitsdrehzahl betrieben werden. Je nach Modell werden Konus-Trockenkupplungen oder elektromagnetische Kupplungen verbaut.

Fahrwerkkonzept

Bei allen drei Linien baut das Fahrwerkkonzept ähnlich auf. Im hinteren Teil befindet sich ein 4-Takt Benzinmotor. An der Antriebswelle des Motors sitzt je nach Modell die Kupplung für Fahr- und Geräteantrieb. Zentral in der Mitte befindet sich je nach Linie entweder das Getriebe-Gehäuse oder das Hydrostat-Gehäuse als tragender Teil. Im jeweiligen Gehäuse ist die Achse integriert.

Je nach Anwendung spielt die Position der Achse eine entscheidende Rolle, weshalb es auch Motech-Modelle mit einer Achsverstellung gibt. An der Front befindet sich die Schnittstelle zu unterschiedlichsten Anbaugeräten, in welcher die Zapfwelle integriert ist. An der Schnittstelle befindet sich dann je nach Anwendung ein Mähantrieb mit Mähbalken, ein Schlegelmulcher, eine Schneefräse oder ähnliches.

CM-Linie

M-Linie

RM-Linie

Schnittstelle zum Anbaugerät

Die zentrale Schnittstelle übernimmt bei allen Motech-Modellen eine Doppelfunktion. Sie ist zum einen für den Antrieb des Gerätes verantwortlich, zum anderen ist sie der Koppelpunkt zum Anbaugerät und übernimmt daher auch eine tragende Funktion.

Eine optimal auf den Motech und das Anbaugerät abgestimmte Zapfwellengeschwindigkeit garantieren beste Arbeitsergebnisse und ein komfortables Arbeiten. Abhängig von Baulinie und Modell gibt es auch die Möglichkeit zwischen zwei Zapfwellengeschwindigkeiten zu wählen. Der Motech ist dadurch noch universeller und vor allem auch noch effizienter einsetzbar.

Die Schnittstelle unterscheidet sich zwischen den drei Produktlinien. So gibt es neben der Zapfwellendrehrichtung auch in der Form des Anschlusses Unterschiede.